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Die Schlacht um Passendale in 1917 war einen der größten und blutigsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. In wenigen Monaten heftiger Gefechte wurden schätzungsweise 245.000 Soldaten des Commonwealth (Briten, Australier, Kanadier, Neuseeländer und Südafrikaner) und 215.000 Deutsche außer Gefecht gesetzt – und das für nur acht Kilometer Geländegewinn.

Die Wall of the Missing auf dem Tyne Cot Cemetery besteht aus ungefähr 35.000 Namen von Vermissten, das Tor Menenpoort in Ypern gedenkt außerdem weiterer 55.000 Soldaten, deren Leichen niemals gefunden wurden. Ungefähr die Hälfte dieser Männer liegt in ein nicht identifizierten Grab mit der Aufschrift ‘A Soldier of the Great War’ begraben. Die anderen wurden nicht gefunden und liegen noch immer irgendwo in Flanders Fields begraben.

Egal wie beeindruckend ein Besuch des Tyne Cot Cemetery, des deutschen Militärfriedhofs in Langemark oder eines der zahlreichen anderen Friedhöfe oder  Monumente ist – oft findet man dort nur den gesuchten Namen vor. Mit ‘The Passchendaele Archives’ will das MMP1917 diesen Namen ein Gesicht geben und die Geschichten dahinter erzählen. Mit Hilfe von Fotos und familiären und militärischen Informationen nimmt das persönliche Dossier Form an. Um ein Teil von ‘The Passendaele Archives’ zu werden, wird ein Dossier eröffnet, falls ein Foto vorhanden ist und falls Ihr Familienmitglied vom 12. Juli bis 15. November 1917 in der Schlacht um Passendale sein Leben gelassen hat. Dies heißt jedoch nicht, dass keine Suche nach Personen möglich ist, von denen kein Foto vorhanden ist oder welche ihr Leben in einem anderen Zeitraum in dieser Region verloren haben. 

Ist Ihr Verwandter während der Schlacht um Passendaele 1917 ums Leben gekommen? Nehmen Sie unbedingt Kontakt mit uns auf, indem Sie die beigefügte Fragenliste ausfüllen: 

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Als Gegenleistung für Ihre Mitarbeit versuchen wir, herauszufinden, was genau geschehen ist. Sie erhalten eine Karte mit dem Standort, an dem er gefallen ist oder tödlich verwundet wurde. Hier wird ein kurzer Bericht beigefügt, basierend auf Kriegstagebüchern und Regimentsgeschichten. Schenkungen von Originalstücken oder Fotos an das Museum sind immer gerne willkommen.

 

"Passchendaele Archiv" ist ein Projekt des Memorial Museum Passchendaele 1917. Das noch laufende Projekt begann im Jahr 2005. Die Online-Datenbank wurde im Jahr 2017 aktiv und ist ein work in progress. alle vorhandenen Dateien werden auf der Grundlage der Basis-Registrierung hinzugefügt. die Dateien werden in einer zweiten Phase abgeschlossen. Neue Datensätze werden vollständig umgesetzt.